Jahresrückblicke und Vorsätze

31.12.2011

Mit Vorsätzen halte ich es so: Erstens sage ich nicht, was ich mir vorgenommen habe. Zweitens fange ich am besten sofort damit an.

Lieber tun, als darüber nur zu reden.
Rückblickend kann man dann auch Bilanz ziehen und vor sich selbst rechtfertigen, ob das, was man sich vorgenommen hat, mehr als zwei Wochen lang durchgezogen wurde.

Und einen Rückblick auf ein Jahr kann man auch wirklich erst dann vornehmen, wenn das Jahr vorbei ist.
Aus diesem Grund gibt es den *kleingedruckt Jahresrückblick 2011 mit Philipp und mir auch erst im neuen Jahr zu hören, vermutlich in drei bis vier Tagen.

Leser von triffy.de verpassen ihn nicht, da ich ihn dann wieder hier veröffentlichen werde.

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iPhone-Spiele im realen Leben

3.12.2011

Sah dieses Video der Band ‘Hey Geronimo’. Der Song heißt “Why Don’t We Do Something?” Es lässt mein Nerdherz höher schlagen!

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Endlich wieder frisch rasiert

30.11.2011

Was tun, wenn einem die Klingen des Nassrasierers auf Dauer zu teuer sind und sich ein elektrischer Rasierer per se schlecht mit Wasser verträgt?
Genau, man bewirbt sich bei trnd.com und erhält einen elektrischen Nassrasier (Näheres Infos dazu sollten hier einsehbar sein).
Als Techniknerd war ich von dieser Komibnation natürlich schon einmal sehr angetan. Heute kam dann auch das Testpaket, das einen Philipps AquaTouch enthielt, zusammen mit Rasierschaum (bin ja eher der Gel-Typ).

Es ist mein erster “eigener” elektrischer Rasierer, habe zu Hause immer den meines Vaters mitbenutzt. Ein Schritt weiter in Richtung Erwachsen werden!

Der erste Eindruck war positiv, auch wenn ich mir das Gerät etwas schwerer vorgestellt hatte. Es liegt aber gut in der Hand. Der Rasierer ist übrigens komplett Wasserdicht und auch unter der Dusche einsetzbar. Eine coole Dockingstation war leider nicht dabei, sodass der Rasierer zum Aufladen jetzt demütigt neben dem elektrischen Rasierer meines Mitbewohners liegen muss. Laut Anleitung hält der Akku 40 Minuten durch und braucht für eine volle Ladung 8 Stunden. Das muss sich im Alltag aber erst mal unter Beweis stellen!

Neu für mich sind die drei Scherenköpfe und die dreieckige Form, die sich allerdings erstaunlich gut bei der Rasur an die Kopfform anpasst. Die erste Rasur (mit Schaum und Wasser) war in Ordnung, auch wenn sich meine Haut erst noch daran gewöhnen muss. Werde mir wohl noch ein AfterShave zulegen, um die Haut nach der Rasur etwas zu beruhigen. Ganz zufrieden war ich nach der ersten Anwendung noch nicht, mal abwarten. Es heißt, die Haut braucht zwei bis drei Wochen, um sich daran zu gewöhnen.

Die nächste Rasur wird wohl übermorgen passieren, dann aber trocken. Ich werde weiterhin davon hier im Blog und auf Twitter berichten und Fotos tweeten. ;)

Wer sich auch für Produkttest interessiert, kann sich hier bei trnd.com anmelden.

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Was Bloggen mit Selbstfindung zu tun hat

25.11.2011

Erinnert ihr euch an Pixelschatten? Das ist der Film, der vor knapp einem halb/dreiviertel Jahr im ZDF lief. Er ist sehr sehenswert. Ich möchte den Film hier nicht rezensieren, sondern einen Aspekt daraus aufgreifen.

Pixelschatten Teaser Trailer from pheadx on Vimeo.

Er erinnerte mich an uns, an euch, an mich. An das Internet, an vergangene Zeiten. An 2005, als wir noch “echte Blogger” waren. Dieser kreative Geist, der “damals” aus den Jugendblogs sprühte. Für mich war und ist es auch eine Art (digitale) Selbstfindung – schon zu einer Zeit, zu der es vielleicht MySpace gab, aber man seinen Freunden nicht mit Facebookprofil übertrat.

Bei mir selbst ist diese “Suche” allerdings nicht abgeschlossen (ist sie das überhaupt je?). Ich kann zum Beispiel immer noch nicht genau sagen, was ich später machen will. Gut, vielleicht existiert dieser Beruf auch einfach noch nicht.

Ich mag neue Dinge. Ich mag, wenn alte Dinge besser werden. “Update” bedeutet für mich Verbesserung. Für viele ist ein Update (einer Software) etwas, das Ungewohntes bringt, neue Funktionen und schlimmer: Veränderung. Weil sie mit dem Zufrieden sind, was sie haben. Weil das Alte doch gut genug war. Dabei steckt in jeder Neuerung auch Potenzial.

Und vielleicht ist gerade dieses ständige Ausprobieren aber auch genau das, was mich ausmacht. Immer auf der Suche nach Neuem, fasziniert und verspielt, möchte ich alle neuen technischen Dinge sofort ausprobieren.

Triffy.de und meine anderen Seiten (Siehe “Projekte) sind nach wie vor (auch) Spielwiesen, notwendig und immer da, wenn ich sie brauche. Und sie halten inne, wenn ich mich gerade anderweitig herumtreibe.

Seit 2005 ist natürlich viel passiert, nicht nur mit meinen Brusthaaren, sondern vor allem mit dem Internet. Der Wunsch, über Dinge zu schreiben, bleibt, er ist in mir verankert.
Doch ich verändere mich, entwickele mich weiter – oder lege zumindest Schutzpanzer ab, die mich bisher einfach am Weiterkommen gehindert haben. Mutiger, befreiter und unbeschwingter.

Vielleicht wisst ihr jetzt überhaupt nicht, was ich eigentlich sagen will. Das ist okay. Manche Dinge muss man einfach mit sich selbst ausmachen – in aller Öffentlichkeit.

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Apropos Trailer

20.11.2011

Sah diesen Trailer. Sehr, sehr vielversprechend.

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Am Dinosaurier-Zahn der Zeit

29.10.2011

Schon als Kind wusste ich, dass Dinosaurier eigentlich ziemlich cool sind. Recht bedrohlich zwar, aber das macht ja auch ihre Faszination aus. Gestern habe ich jedenfalls zum ersten Mal Jurassic Park gesehen. Ich weiß noch, dass ich den dritten Teil mit 13 im Kino gesehen habe, zusammen mit einem Mädchen. Sie wollte lieber “Sweet November” schauen. Es war ein schlechtes Date.

Besser dagegen ist, dass Steven Spielberg doch tatsächlich gerade über einen 4 Teil nachdenkt. Ich mag es, wenn Dinge, die vor knapp zwanzig Jahren schon gut waren (Jurassic Park I erschien 1993) mir auch noch in der Gegenwart erhalten bleiben und wieder aktuell werden. Dieser 90er Jahre Charme, als man Dinosaurier noch als Roboter baute, weil das mit dem Computer noch zu teuer war. Man denke auch nur an “Die unendliche Geschichte” mit dem Flugdrachen Fuchur.

Ich werde mir jedenfalls am Wochenende Teil 2 und evt auch Teil 3 reinziehen (und dabei versuchen, nicht an die Umstände zu denken, unter denen ich damals den Film gesehen habe… ;) )

Nach Vampiren und Werwölfen wird es mal wieder Zeit für echte Monster: Dinosaurier. Denn eines bleibt uns hoffentlich auch in Teil 4 erspart: prähistorische Dreiecksbeziehungen.

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Bevor sich jetzt alle über den Windows 8 Explorer lustig machen

3.09.2011

Bevor sich jetzt alle über den Windows 8 Explorer lustig machen, möchte ich kurz mal ein paar Dinge anmerken und sagen: der ist ziemlich gut.

Er ist konsequent weitergedacht, was die Entwickler auch im Details hier erläutern.

Was haben die Entwickler gemacht?

Sie haben sich die Befehle, die der Nutzer am Häufigsten nutzt, also Kopieren, Ausschneiden, Einfügen, etc. und sie in die Menüzeile gepackt. Da hin, wo sie direkt sichtbar und für den Nutzer erreichbar ist, damit er nicht erst mit einem Rechtsklick den entsprechenden Befehl auswählen muss.

Windows 7 präsentierte sich noch wie folgt, mit den Befehlen irgendwo “versteckt” unter “Organize” oder Rechtsklick > Kopieren oder mit der Tastenkombination Strg + C

In Windows 8 werden diese Befehle nun (endlich) prominent präsentiert, nämlich dort, wo sie hingehören. Sie lässt sich übrigens auch mit einem Klick minimieren.
Wer Microsoft Word 2003 2007 (Update: wie die Zeit vergeht) nutzt, kennt die “Ribbon”, also die Kontext sensitive Menüleiste bereits. Sie blendet die relevanten Befehle dann ein, wenn sie gebraucht werden.

Hier noch einmal in Groß. Ich persönlich finde das ziemlich gut, denn genau diese Befehle nutze ich täglich, wenn ich Dateien hin- und herschieben möchte.

Und genau hierauf liegt auch der Fokus  (nicht auf den Dateien, die darunter angezeigt werden). Bevor sich jetzt also alle Apple bzw. Mac-Nutzer über Windows lustig machen, hier der Vergleich mit Mac OS Lion. Quizfrage: Wie kopiere ich hier eine Datei? Wie schneide ich sie aus? Wo befinde ich mich? Wie kopiere ich den Dateipfad? (JA, dafür gibt es in Windows 8 einen Knopf).

In Mac OS Lion sieht das ganze also vielleicht netter aus, aber für mich als “Powernutzer” ist der Finder, das Mac-Pendant zum Windows Explorer, nicht wirklich das Gelbe vom Ei.

Das Problem ist nämlich die Orientierung generell und die Vorstellung davon, wo eine Datei landet. Menschen, die selten mit einem Computer zu tun haben,  wissen meist nicht einmal, wohin nun die Datei nach dem Download verschwunden ist. Das ist nichts, worüber man sich lustig machen muss. Es ist einfach so. Sowohl Apple als auch Microsoft reagierten darauf mit dem Download-Ordner.

Was wir nämlich beobachten können: der Computer trifft auf immer mehr Menschen, die ihn nutzen müssen, die vorher aber keine Ahnung haben. Deshalb werden die Systeme weiterentwickelt und es wird versucht, allen Nutzergruppen gerecht zu werden. Microsoft schafft das auf wunderbare Weise, in dem es mit der Office-Reihe kaum neue Funktionen eingebracht hat, aber dafür die bereits vorhandenen (vorher unauffindbar) Funktionen in einem sinnvollen Kontext präsentiert haben.

Sowohl hier und vor allem hier wird mal grandios gezeigt, wie wenig Gedanken man sich bei der Computernutzung macht bzw. machen möchte. Und dass man zurecht einen Mac nutzt.

Dateisysteme sind komplexe Strukturen, für die man erst einmal ein Denken entwickeln muss, um es vollständig zu durchdringen. Im Grunde muss man sich auch selbst merken, wo man welche Datei abgelegt hat.

Ein Grund mehr vermutlich, warum Apple auf dem iPad das Dateisystem längst abgeschafft hat. Und unter uns: so schlecht fände ich das auf einem Mac dann auch nicht. ;)

Copyright der Bilder liegt bei Microsoft. Außer das letzte. Das ist einfach nur doof.

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