Das digitale Magazin aus Prinzip

Rubrik: Allgemein von

EINLEITUNG Der ersten Beitrag, den ich hier schreiben möchte, ist ein stiller. Er zerreißt keine Politiker, schürt keine Vorurteile, sprich: er regt dich nicht auf. Er empfiehlt dir keine 10 Gewohnheiten, die du ausprobieren musst. Dieser Beitrag braucht keine reißerische Headline, die dich zum Klicken verleiten und deinen Blutdruck zum Kochen bringen soll.

Gegen die Nachrichtenflut

Überschrift um Überschrift rauscht bei mir in meinem Nachrichtenfeed vorbei, auf Twitter oder auf Facebook. Meist muss ich den Beitrag nicht einmal lesen, denn dieser hat oftmals kaum mehr Substanz als die Überschrift selbst. Überhaupt würden die viele Meldungen als Tweet bzw Einzeiler ausreichen. Wenn ich einen Beitrag lese, bin ich hinterher einfach nicht mehr wirklich schlauer als vorher. Ich bin mit Informationen übersättigt, aber habe keine Zeit sie zu verdauen.

Mit dem Strom schwimmen?

Bei diesem Trubel wollte ich zu Beginn auch mitmischen: Mein Anspruch damals war: top aktuell sein, den anderen immer einen Schritt voraus sein, Dinge tiefer, besser und dennoch schneller zu erfassen. Dieser Anspruch ist zum Scheitern verurteilt (als Ein-Mann-Redaktion), und schon bald hat sich in meinem Blog auch nur eine Müllhalde an Schlagzeilen angesammelt, deren Halbwertszeit im besten Fall gerade mal 24 Stunden betrug. Schlimmer noch: Ich hätte es selbst nicht lesen wollen, weil ich mir für Substanz auch keine Zeit nehmen konnte.

Sorglos Bloggen

Deshalb sollen hier zwei Regeln gelten und so eine Art Alternativ-Kontinuum erschaffen – und dabei meinen Blutdruck schonen. Außerdem habe ich absolut keine Lust, mich in den täglichen Wettkampf um Klicks, Leserzahlen und zu geben und Schlagzeilen zu prügeln. Unter uns: Diesen Anspruch hab ich mir selbst aufgelegt – und deshalb lege ich ihn hiermit virtuell und öffentlich ab.  Und das Schöne: ich habe diesen Druck auch nicht, im Gegensatz zu Verlagsredaktionen.

Zwei Regeln für einen Anfang

Regel Nummer 1. Hier hat Zeit keine Bedeutung. Es geht nicht darum, MEHR zu tun. Sondern darum, überhaupt etwas zu tun.

Regel Nummer 2: Es wird geschrieben, was mich interessiert und wann es mich interessiert.

 

Wie geht es dir aktuell mit der Nachrichtenflut? Fühlst du dich auch überschwemmt oder im Gegenteil: bist du vielleicht sogar besser informiert als früher?

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Ich heiße Fabian "Triffy" Triphan und stecke hinter Triffy.de. Ich bin Ende Zwanzig, habe Kommunikationswissenschaft studiert und nun arbeite ich in im schönen München im Bereich Finanztechnologie. Triffy.de ist mein kleines Hobby, das digitale Magazin aus Prinzip. Freu dich auf tolle Texte, neue und alte Lieblingssongs und mehr – zum Lesen und Hören. Schau einfach ab und zu mal vorbei - oder folge oben rechts auf den Sozialen Netzwerken.

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